Nachhaltig konsumieren - bewusst leben
Es liegt auf der Hand - der Konsum von Produkten und Dienstleistungen verbraucht erhebliche Ressourcen und belastet die Umwelt. Auch unser Kaufverhalten – etwa der anhaltende Trend zu Käufen im Internet – hat nachteilige ökologische, aber auch soziale Folgen. Die Verknappung von Ressourcen, mehr Abfall oder mehr Ausstoß von Treibhausgasen. Eine andere Folge der möglichst günstigen Produktion von Konsumgütern sind schwierige Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen insbesondere in Ländern mit niedrigen Sozial- und Umweltstandards.
Ein bewusstes und möglichst nachhaltiges Konsumverhalten sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein. Im Idealfall über die gesamte Wertschöpfungskette. Von der Beschaffung und Produktion über den Vertrieb bis zur Nutzung und Verwertung von Gütern und Dienstleistungen. Hierbei sind wir alle gefordert: Unternehmen und Institutionen, aber auch Sie als Bürgerin und Bürger.
Nachhaltiger Konsum hat viele Facetten – das Thema Ernährung spielt eine zentrale Rolle.
Nachhaltige Erzeugung
Nachhaltiger Konsum beginnt mit nachhaltiger Erzeugung oder Produktion – gerade bei der Ernährung! Nutzung und Verzehr regional und saisonal erzeugter Produkte hilft dabei, Ressourcen zu schonen. Die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards und faire Entlohnung verbessern Arbeitsbedingungen regional und global – nicht nur bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Öffentlichkeit, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende schätzen Unternehmen und Institutionen, die in dieser Weise bewusst handeln.
Nachhaltige Beschaffung sollte grundsätzlich – soweit rechtlich vertretbar - so regional wie möglich und so global wie nötig gestaltet werden: Die Kooperation mit Lieferanten und Herstellern aus der Region stärkt die ansässige Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – und minimiert zudem Transportwege.
Die Nachhaltigkeitsstrategie initiiert daher Projekte wie „Nachhaltige Ernährung in Kommunen“, um Multiplikatoren zu gewinnen, sich für nachhaltige Ernährung einzusetzen. Gesunden und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln Wertschätzung und Akzeptanz zu verschaffen ist in dafür ein wichtiges Anliegen. Die Informationsangebote dazu sind vielfältig:
- Hessische Ernährungsstrategie (2020): Handlungsrahmen in fünf Bereichen
- Hessische Ökomodellregionen: Sensibilisierung für regionale Kreisläufe
- „Netzwerk Ernährung“: gebündeltes Fachwissen
- Marketing-Gesellschaft „Gutes aus Hessen“: Werbung für heimische Produkte
Und: Netzwerk Haushalt Landesverband Hessen e. V. oder VerbraucherFenster Hessen
Materialien und Kontakt
Ansprechpartner und Kontakt
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